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01.01.17

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IPv6 in Theorie und Praxis

IPv6 Act Now Logo

Spätestens seit dem World-IPv6-Launch am 6. Juni 2012 ist IPv6 beim Endbenutzer angekommen. Auf den folgenden Seiten informieren wir Sie, was wir im Bereich IPv6 (oft auch IP v6 oder IP6 genannt) für Sie tun können.

Was ist IPv6?

Kurz gesagt: IPv6 ist die Zukunft des Internet.

Das bisher verwendete Übertragungsverfahren IPv4 (Internet-Protocol Version 4, oft auch einfach IP genannt) stößt unter anderem durch die rasante Verbreitung von Internetdiensten und mobilen Endgeräten an seine Grenzen.

Jedes Gerät, das am Internet teilnimmt, muss über eine weltweit eindeutige Adresse verfügen. Das bisherige Protokoll IPv4 verwendet 4 Bytes lange Adressen nach dem Format "192.168.1.2".

Beim Aufruf beispielsweise dieser Website wird der Name "www.axxeo.de" automatisch und für den Benutzer unsichtbar in eine IP-Adresse umgewandelt. Die Kommunikation (also das Laden der Seiteninhalte) erfolgt danach ausschließlich mit Hilfe der IP-Adressen der beteiligten Systeme.

Mit IPv4-Adressen sind theoretisch ca. 4 Milliarden Systeme adressierbar. Dieses theoretische Maximum wird in der Praxis allerdings lange nicht erreicht, weil Teile des IPv4-Adressraums nicht für einzelne Maschinen vergeben werden können, z.B. Netzwerk- und Broadcast-Adressen.

IPv6 verwendet ein neues Adressformat, bei dem eine Adresse aus 16 Bytes besteht, die in hexadezimaler Schreibweise notiert werden, etwa "2001:470:1f0b:1976::1".

Damit lassen sich deutlich mehr Systeme an das Internet anschließen: Die Anzahl der IPv6-Adressen beträgt 2128, also ungefähr 340 Sextillionen, oder auch 3,4 * 1038.

Versuchen Sie nicht, sich diese Zahl vorzustellen.

Ein ebenfalls unvorstellbares Beispiel ist, das damit für jeden Quadratmillimeter der Erdoberfläche ca. 665 Billiarden (6,65 * 1017) IPv6-Adressen vorhanden sind.

Damit sollte selbst ein weiteres, heute unvorhersehbares Wachstum des Internet realisierbar sein. Zumindest solange wir uns auf unser Sonnensystem beschränken...

IPv4 und IPv6 im Parallelbetrieb

Wie kann der Umstieg auf IPv6 erfolgen?

Um IPv6 schrittweise und interoperabel einführen zu können, wurde vorgesehen, dass Systeme gleichzeitig per IPv4 und auch IPv6 kommunizieren können. DNS wird verwendet, um wahlweise oder gleichzeitig IPv4 bzw. IPv6-Adressen anzusprechen.

Es ist nicht möglich, eines Tages IPv4 global "abzuschalten" und durch IPv6 zu ersetzen. Deswegen wurde als Transitionsmechanismus der sogenannte "Dual-Stack-Betrieb" vorgesehen.

Damit ist es einfach möglich, Systeme oder Netzwerke nach und nach umzustellen bzw. einen langjährigen Parallelbetrieb von IPv4 und IPv6 zu realisieren. Bisherige IP-Adressen etwa für Mail- und Webserver können weiter verwendet werden.

Seit einigen Jahren bieten die meisten Betriebssysteme diesen Dual-Stack-Betrieb.

Unsere Leistungen

Ob IPv6-Consulting, Workshops zu IPv6 oder IPv6-fähige Produkte - IPv6 gehört zu unseren Lieblingsthemen.

Gerne führen wir mit Ihnen gemeinsam einen IPv6 Test durch, in dem wir Ihre Infrastruktur durchleuchten und die IPv6-Fähigkeit Ihrer Systeme prüfen.

Unsere Systeme der FoX-Serie sind in der Lage, zwischen Netzwerken mit IPv4 und IPv6 zu übersetzen bzw. zu vermitteln, etwa als Web-Proxy oder Mailserver.

So können Sie weiterhin Ihre gewohnte IPv4-Umgebung betreiben aber auch mit neuen Diensten und Systemen kommunizieren, die in den nächsten Jahren verstärkt unter IPv6 betrieben werden.

Falls Ihr Internet-Provider (noch) kein IPv6 anbietet, helfen wir Ihnen bei der Planung, Inbetriebnahme und Administration von IPv6-Tunnel, mit denen Sie über vorhandene IPv4-Anbindungen Kontakt zum weltweiten IPv6-Internet aufnehmen können.

Sprechen Sie uns an, wir informieren Sie gerne und freuen uns auf ein persönliches Gespräch.